Gebührenpflichtig oder Free-to-Play
Neben einer großen Anzahl von kostenpflichtigen MMOs, gibt es immer mehr Onlinespiele kostenlos. In erster Linie sind es sogenannte Browsergames. Diese sind technisch wesentlich einfacher gestrickt als MMOs wie etwa WoW, Rift oder SWTOR. Dafür ist die Auswahl wesentlich größer. Natürlich sind Onlinespiele kostenlos nicht vollständig gratis. Schließlich muss jeder Spielentwickler etwas an seinem Produkt verdienen können. Browsergames finanzieren sich häufig über Ingamewährungen, für die man größtenteils mit Geld bezahlen muss. Mit diesen Ingamewährungen kauft man bessere Ausrüstung oder schaltet den Zugang zu bestimmten Bereichen im Spiel frei.
Auch wenn man also Onlinespiele kostenlos auf Dauer nur schwer ohne dem Einsatz von realem Geld spielen kann, so erfreuen sie sich dennoch immer größerer Beliebtheit. Der Grund dafür ist der einfache Zugang und die freie Entscheidung, was man sich kaufen will und was nicht. Daher bevorzugen viele Kunden Onlinespiele kostenlos im Vergleich zu Onlinespielen mit monatlichen fixen Gebühren. Als Spielentwickler akzeptiert man dabei, dass ein Teil der Kunden ihr Spiel tatsächlich nahezu gratis spielt, dafür gibt es aber auch Kunden, die bereit sind, mehr als 100 Euro im Monat auszugeben, um im Spiel Erfolg zu haben. Im Durchschnitt geben die Spieler 15 bis 50 Euro im Monat aus, was höher ist, als die monatlichen Gebühren bei den MMOs.
Das Onlinespiele kostenlos teilweise sogar mehr Einnahmen versprechen, als jene mit monatlichen Gebühren, erkennt man daran, dass eine Reihe von MMOs, die mit gebührenpflichtigen Abonnements gestartet sind, auf Free-to-Play (F2p) umgestellt haben.
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